Winkels - Kirche "Mariä Geburt"

 

 

Mit der Nennung Henricus de Winkelsece im Jahre 1243 als Zeuge bei Gericht in Limburg tritt der Name des Ortes erstmals in Erscheinung. Um den Bau eines bescheidenen Kirchleins (Kapelle) führten die Winkelser Bürger seit 1754 einen erbitterten Kampf. Die Behörden gaben erst nach zwei abgelehnten Anträgen im Jahre 1879 ihre Zustimmung für den Bau eines kleinen Kirchleins. So besaß Winkels seit 1880 eine eigene Kapelle. Sonntags mussten die Winkelser den Gottesdienst in Mengerskirchen besuchen, die sich aber im Laufe der Jahre als zu klein erwies für beide Gemeinden. Anfang 1910 sollte die Pfarrkirche in Mengerskirchen deshalb vergrößert werden und durch neue Kirchensteuern, zu denen auch Winkels herangezogen werden sollte, finanziert werden. Der Plan wurde von der Gemeinde Winkels abgelehnt. Man wollte eine eigene, größere Kirche haben. So erhielt Winkels anstelle der 1880 erbauten Kapelle 1910 die Kirche "Mariä Geburt". Von der alten Kapelle ist noch ein Eckstein erhalten geblieben, der sich am Eingang der alten Kirche neben dem Missionskreuz befindet. 1947 wurde mit dem Erweiterungsbau begonnen, der drei Jahre später abgeschlossen wurde. 1991 wurde die Kirche gänzlich renoviert und neu gestaltet. Sie erhielt zudem einen neuen Marmoraltar, in den Reliquien der römischen Märtyrer Gregorius und Orasius eingelassen wurden.

Im Jahr 2005 feierte die Gemeinde den 125-jährigen Geburtstag ihrer Pfarrkirche.